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Windows Migration Inventory · Anleitung

Den Ist-Zustand eines Windows-PCs vollständig dokumentieren, bevor er auf neue Hardware umzieht — in drei Schritten, ohne Installation.

Kurzfassung: Zwei Dateien herunterladen, den Starter doppelklicken, warten. Das Skript ist rein lesend — es ändert nichts am System, installiert nichts und lädt zur Laufzeit nichts aus dem Netz. Ergebnis sind 20 Berichtsdateien plus Zusammenfassung und Laufprotokoll, zusätzlich als ZIP — alles bleibt lokal auf dem Rechner.
Die Ergebnisse enthalten Geheimnisse im Klartext — WLAN-Schlüssel, Produktschlüssel, Seriennummern, interne Serveradressen. Das ist beabsichtigt: ohne diese Werte lässt sich der neue Rechner nicht aufsetzen. Behandeln Sie Ordner und ZIP wie einen Passwortzettel, versenden Sie sie nur verschlüsselt und löschen Sie sie nach der Migration. Einsatz nur auf eigenen oder anvertrauten Rechnern mit Zustimmung des Betreibers.

Voraussetzungen: Windows 10 oder 11 und Administratorrechte (die Abfrage kommt beim Start). Auf älteren Systemen läuft das Skript mit einer deutlichen Warnung weiter; einzelne Abschnitte fallen dort aus und werden im Laufprotokoll als FEHLER ausgewiesen.

Schritt 1 — Beide Dateien herunterladen

Beide Dateien in denselben Ordner legen (z. B. Downloads oder ein USB-Stick):

Das Skript ist eine einzelne, lesbare Textdatei — Sie können (und sollten) sie vor dem Ausführen einsehen: Quelltext im Browser ansehen.

Schritt 2 — Starter doppelklicken

Start_Bestandsaufnahme.cmd doppelklicken und die Windows-Nachfrage (Benutzerkontensteuerung) mit Ja bestätigen. Ohne Administratorrechte fehlen WLAN-Schlüssel, fremde Benutzerprofile und Teile der Lizenzdaten — das Skript sagt das dann ausdrücklich.

Meldet sich SmartScreen („Der Computer wurde geschützt"): Weitere Informationen → Trotzdem ausführen. Der Starter hebt die Download-Blockierung der Skriptdatei selbst auf.

Schritt 3 — Warten und Ergebnis lesen

Der Lauf dauert je nach Datenbestand einige Minuten; der Fortschritt wird je Abschnitt angezeigt, und bekannte Langläufer (Lizenzabfrage, Datenordner-Messung) kündigen sich an — das Fenster ist nicht eingefroren. Das Ergebnis liegt danach unter C:\Bestandsaufnahme\ (bewusst nicht auf dem Desktop, der auf vielen Rechnern in die Cloud synchronisiert wird):

Schalter für Sonderfälle

Wer das Skript direkt aus einer Administrator-PowerShell startet, kann den Lauf anpassen:

powershell -ExecutionPolicy Bypass -File .\Bestandsaufnahme.ps1 -Ausgabeordner E:\ -SucheSekundenProLaufwerk 600
SchalterWirkung
-Ausgabeordner <Pfad>Anderer Ablageort, z. B. ein USB-Stick.
-Laufwerke C:\,E:\Dateisuche auf bestimmte Laufwerke beschränken (Standard: alle lokalen Festplatten).
-SucheSekundenProLaufwerk <n>Zeitbudget je Laufwerk für die Dateisuche (Standard 120). Bei Abbruch sagt die Ausgabe, welches Laufwerk unvollständig durchsucht ist.
-OhneDateisucheÜberspringt die Suche nach Zertifikaten und Passwort-Tresoren (schnell, aber unvollständig).

Was es bewusst nicht tut